Noch 'ne Idee, mehr finanzielle Mittel für unsere Kinder UND unser sehr marodes Schulsystem bereit zu stellen:
Beispiel: ^-^
Warum denn Sitzenbleiben beibehalten? - Wie wär's mit Abschaffen?Die schulische Nichtversetzung eines Kindes und die Wiederholung eines Schuljahres kosten jährlich rund
4.700 Euronen! Denn das Kind wiederholt ja das Schuljahr, die Kosten entstehen somit zusätzlich!
Die derzeitig stattfindende tägliche "Schulspeisung" kostet durchschnittlich
2,50 Euro, lasst uns mit rund 3 Euro pro Kind rechnen.
4.700,- Euro ("Sitzenbleib"kosten) : 3,- Euro (Essenskosten) = 1.566.66 - also rund
1.567 Essen oder KinderStattdessen kostenloses Essen für 4 Jahre oder 1.567 einmalig kostenlos ernährenDamit könnte man ganz locker ein Kind rund
vier ganze Jahre (365 Tage) einmal am Tag ein - kostenloses - warmes Mittagessen in einer Schule servieren, in der keiner sitzenbleibt, sondern auf andere Weise gefördert wird.
Oder anders gesagt: Mit den Kosten, die wir für einen "Sitzenbleiber" aufwenden, könnten 1.567 Kinder an einem Tag ein kostenloses Mittagessen erhalten.

Weiterer Vorteil: Die Eltern müssten
gar nichts zahlen für das Essen ihrer Kinder und wären somit sozial auch nicht mehr benachteiligt, wie derzeit - weil gerade Hilfebedürftige das Geld nicht dafür aufbringen können.
Eigentlich sind es sogar noch mehr Essen bzw. Kinder, die wir kostenlos ernähren könnten, denn beim o.g. Beispiel wurden 3,- Euro und 365 Tage zugrunde gelegt. Die Ferienzeit und die schulfreien Wochenende sind noch nicht mal berücksichtigt....Was tun mit den jetzigen armen Sitzenbleib-Kindern?In Finnland bleibt kein Kind sitzen - möglich ist es also, das Ganze abzuschaffen. Finnische Kinder werden speziell während des normalen Schuljahres in einer kleineren Gruppe neben dem Normalunterricht weitergefördert, um eventuellen Lernschwächen allein schon vorzubeugen - was hierzulande erst bei auftretenden Schwierigkeiten per Nachhilfe (kostet ebenfalls was!) geschieht. Angesichts der PISA-Studie und des OECD-Bildungsberichtes, bei dem die Ergebnisse unseres deutschen "Bildungs"systems zwischen Platz 16 und nun sogar an Platz 22 dümpeln wäre echt ein Umdenken im Hinblick "Was wollen wir denn schulen?" notwendig.
Wollen wir Disziplin - oder kleine Soldaten - Arbeitsroboter? Oder lieber, dass unsere Kinder für sinnvolle Aufgabenbewältigung geschult und fit gemacht werden - Aufgaben, die eine Zukunft von ihnen fordert, die ganz anders als unser Gestern aussehen wird? Für das erste Lernziel jedenfalls reicht unser jetziges Schulsystem prima. Für alles weitere gucken wir besser mal über'n Tellerrand - beispielsweise in die skandinavischen Länder... dort wird anders, aber effektiver geschul(meister)t. Letztlich die Frage: Wenn es anders möglich ist, warum tun wir unseren Kindern diese verdrießliche "Disziplinarmaßnahme" Sitzenbleiben überhaupt an? Wer fühlt sich denn dabei wohl?
Merkwürdig, dass wir so gerne an den Vorgaben unserer "Schulmeister" festhalten, ohne zu überlegen, dass man die Praktiken dieser bereits seit langem erwiesenen pädagogisch unsinnigen "Strafaktion Sitzenbleiben" mal endlich abzuschaffen und die Gelder sinnvoller bzw. angemessener verwenden könnte?
In diesem Sinne
H
rtzbeat
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4.700 Euro gibt der Staat jährlich für jeden einzelnen Schüler aus, der eine öffentliche Schule besucht; davon: Rund 3.800 Euro Personalkosten (einschl. Sozialbeiträge/Beihilfeaufwendungen), 500 Euro für Sachmittel, 300 Euro für Investitionen. Zahlen: Statistisches Bundesamt in Köln 2004 veröffentlicht. Bundesweit besuchten 11,6 Millionen Schülerinnen und Schülern eine öffentliche (allgemeinbildende oder berufsbildende) Schule. (Quelle: http://www.focus.de/schule/lernen/ausbildung_aid_125187.html)**
(Quelle: www.ganztagsschulen.org/7933.php; www.wz-newsline.de/?redid=170004)