Trübe Konjunktur und schlechtes Wetter lassen Arbeitsminister Scholz kalt: Der SPD-Politiker hält ein Unterschreiten der Drei-Millionen-Grenze bei den Arbeitslosenzahl für möglich. Die Opposition wirft der Regierung dagegen Schönfärberei vor.
Es wäre "eines der besten Signale", wenn es bis zum Jahresende gelänge, dass die Arbeitslosigkeit "unter drei Millionen sinkt", sagte Olaf Scholz in der Haushaltsdebatte des Bundestags. Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wäre die Unterschreitung dieser Marke für Scholz "ein Erfolg guter Politik".
Im August lag die Zahl der Arbeitslosen bei 3,2 Millionen. Weniger als drei Millionen Menschen ohne Beschäftigung gab es zuletzt im Jahr 1992. Auch der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, hielt es zuletzt für möglich, die Drei-Millionen-Marke zumindest zeitweise zu unterschreiten. Die kühle Witterung und die konjunkturelle Eintrübung könnten das jedoch verhindern.
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Sehr geehrter Herr Scholz,
bei einer Korrekten Auswertung (Zählung) der Arbeitslosenzahlen werden sie feststellen, das die eigentlich Zahl der Erwerbslosen viel höher liegt. Und das liegt daran, das viele Arbeitslose nicht mit in die Statistik aufgenommen werden.
Aber wie heißt es so schön: " Die Hoffnung sirbt zuletzt"!