Autor Thema: Boom im Sozialkaufhaus  (Gelesen 128 mal)

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22. September 2008, 07:59:35
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Früher kamen nur die Armen, heute auch Menschen im Sparzwang
Die Spielzeugpuppe für 50 Cent, das Paar Schuhe für drei Euro, das Sofa für 20 Euro, Computer, Fahrradhelm, Kinderwagen - alles gebraucht und nicht teuer: Im Sozialkaufhaus läuft das Geschäft wie geschmiert.
Seit Hartz IV ist die Nachfrage in den so genannten Sozialkaufhäusern im Land deutlich gestiegen. In Stuttgart und Mannheim wollen die Einrichtungen expandieren. "Die Leute haben weniger Geld. Sozialkaufhäuser könnte man nun immer und überall aufmachen", sagt Ingrid Stoll vom Frauenunternehmen "Zora", das drei Sozialkaufhäuser in Stuttgart betreibt. "Seit Hartz IV haben wir 20 Prozent mehr Zulauf. Früher kamen fast nur Menschen, die kein Geld hatten und aus der Not gebrauchte Sachen gekauft haben." Nun kämen vermehrt Leute, die sparen wollten.

"Die Hemmschwelle, bei uns einzukaufen, ist gesunken. Die Leute achten mehr aufs Geld und finden: Es muss nicht immer was Neues sein. Oder es macht ihnen Spaß, in gebrauchten Sachen zu stöbern", sagt Stoll. Die "Zora" ist ein Frauenförderungsprogramm, das ausschließlich Frauen beschäftigt.

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http://www.bietigheimerzeitung.de/bz1/news/suedwestumschau_artikel.php?artikel=3851197
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