Der Wind für Hartz-IV-Empfänger weht in Deutschland immer rauer. Nachdem schon das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) in einer Studie zu einer Senkung des Hartz-IV-Regelsatzes unter bestimmten Umständen geraten hatte, schießt nun ein Wirtschaftsweiser scharf gegen die Hartz-IV-Empfänger. Wolfgang Franz sprach sich in der "Wirtschaftswoche" für eine Absenkung der Sätze um 30 Prozent und die gleichzeitige Erhöhung der Zuverdienstgrenzen aus. Streit über Neuregelung von Hartz IV
Wenige Tage vor dem mit Spannung erwarteten Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Hartz-IV-Sätzen ist damit ein Streit über eine mögliche Neuregelung der staatlichen Hilfe entbrannt. So rief die designierte Linken-Chefin Gesine Lötzsch zu einem politischen Streik gegen Hartz IV auf. Franz kritisiert dagegen in der "Wirtschaftswoche", dass viele Hartz-IV-Empfänger monatlich genauso viel oder gar mehr Geld auf dem Konto hätten als Geringverdiener.
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